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Ist Sprache mehr als Worte?

Ist Sprache mehr als Worte?

Greg Rosner

Greg Rosner

 

 

 

 

 

Wie liest sich das?

Dienstag, 5. Januar 2010, 18:15 Uhr. Ich schreibe diesen Blogeintrag in Deutsch, aber Sie lesen ihn in Englisch. Nun ja, hoffentlich größtenteils in Englisch. Versuchsweise habe ich meinen deutschen Blogeintrag von Googles Übersetzungstool in Englisch übersetzen lassen, um zu sehen, wie gut dieses ist. Das Tolle ist, dass der Text im Bruchteil einer Sekunde übersetzt wurde. Aber auch wenn Geschwindigkeit ein großer Vorteil ist – kann die Qualität mithalten? Also was denken Sie? Liest es sich gut? Ist es flüssig geschrieben? Sind Sie mit der Qualität der Übersetzung zufrieden? Können Sie etwas im Stil des Textes erkennen, das ungewöhnlich oder seltsam klingt? Es ist sicher nicht die Orthografie, dafür sorgt die Software. Aber es könnten Grammatikfehler, falsche Ausdrücke, der falsche Ton oder Stil sein. Es könnten Wörter sein, die Sie nicht im Kontext eines Blogeintrags über die Qualität von automatisierten Übersetzungen gegenüber von Menschen ausgeführten Übersetzungen verwenden würden. Sie können sich selbst ein Urteil bilden.

Ist Sprache mehr als Worte?

Obwohl maschinelle Übersetzung immer besser wird, hat sie laut neuesten Erkenntnissen aus der Branche noch längst nicht den Sprung vom Schreibniveau eines Drittklässlers auf das eines Gymnasiasten geschafft. Der Grund hierfür ist einfach: Worte sind im Wesentlichen Metaphern für Ideen. Wenn die Idee hinter den Worten von den Menschen, die sie sprechen (oder von den Maschinen, die sie übersetzen), nicht verstanden wird, ergibt auch die Aneinanderreihung der einzelnen Wörter wenig Sinn. Sie werden zwar gehört, aber nicht verstanden. Nehmen Sie Handbewegungen als ein weiteres Beispiel dafür, dass Sprache weit über Worte hinausgeht. Viele Menschen unterstreichen ihre Worte beim Sprechen mit Gesten und bewegen ihre Hände im Raum, als ob sie imaginäre Gegenstände verstellen oder Bilder malen. Bei all diesen bildhaften Handbewegungen handelt es sich in Wirklichkeit um Metaphern, die sowohl dem Sprecher als auch dem Zuhörer dabei helfen sollen, die Bedeutung der Wörter zu erfassen. Beim Übersetzen eines Textes aus einer Sprache in eine andere geschieht im Grunde das Gleiche, nur mit anderen Worten. Damit man dieselbe Aussage in einer anderen Sprache wiedergeben kann, muss man wirklich verstehen, was gesagt wird, und dies anschließend in einen neuen kulturellen Kontext übertragen. Deshalb ist es wichtig, mit Übersetzern zu arbeiten, die sowohl Muttersprachler in der Zielsprache sind, als auch Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet.

Ein weiteres Beispiel, dass Sprache mehr als Worte ist, erlebte ich kürzlich, als ich eingeladen war, am Unterricht meines Sohnes teilzunehmen und seinen Vortrag über die Lebensgeschichte von Blackbeard, dem berüchtigten Piraten, anzuhören. Zuerst las er eine Weile aus seinen Notizen vor, und alle waren still und hörten zu. Doch als er die Seite umblätterte, um weiterzulesen, bemerkte er, dass ihm die zweite Seite fehlte, und er erstarrte. Er blickte auf und sagte den anderen, dass ihm eine Seite fehle – und dann fing er einfach an, den anderen von Blackbeards Leben zu erzählen. Blackbeard starb erst nach 5 (fünf!) Schusswunden und 20 Schwerthieben. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht – ihn erst seine Aufzeichnungen laut vorlesen zu hören und dann zu erleben, wie er einfach nur erzählte, was er über den unglückseligen Piraten wusste. Es war so viel einfacher für das Publikum, seinen improvisierten Ausführungen zu folgen, als ihm beim lauten Vorlesen seines Vortrags zuzuhören. Dieses Erlebnis war eine wichtige Lektion für mich im Hinblick darauf, dass Sprache so viel mehr als Worte ist. Worauf es ankommt, ist das Verstehen.

Ist es gut genug?

Übertragen auf das Übersetzen bedeutet das, wenn der Übersetzer, bzw. in diesem Fall GoogleTranslate, nicht genau versteht, was ich in diesem Blog-Beitrag sagen will, werden auch die Ideen nicht vermittelt. Trotzdem werden möglicherweise die Kernaussagen herübergebracht. Ich hoffe, dass es Ihnen gelungen ist, trotz einer schlechten Übersetzung das Wesentliche herauszulesen. Unter Umständen ist das “gut genug” für bestimmte interne Mitteilungen innerhalb eines weltweiten Unternehmens, für Artikel, E-Mails und zur reinen Information, aber es ist mit Sicherheit nicht gut genug für Ihre Kunden in anderen Ländern – Kunden, die täglich darüber entscheiden, ob sie bei Ihnen kaufen oder lieber bei einer Firma, die ihre Sprache spricht.

Greg Rosner

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Pictured here below is GoogleTranslate, the tool used to translate my German Blog entry into English.

Google TranslateBy the way, I speak a little German having spent summers in Austria with my Granparents as a kid. So to make sure my German blog entry was impeccable, I had a friend help me write this German post.

Here below is my German blog entry that was translated into English by GoogleTranslate. The title, Ist Sprache mehr als Worte? should translate into “Is Language More Than Words?”, but doesn’t here, as an example.

Language is more than words?

How to read this?
Tuesday 5 January 2010, 18:15 Clock. I am writing this blog entry in German, but read it in English. Well, hopefully mostly in English. Tentatively, I have to translate my German blog entry by Google’s translation tool in English, to see how good this is. The great thing is that the text was translated in a split second. But even if speed is a big advantage – can match the quality? So what do you think? Good reading it? Is it written in liquid? Are you satisfied with the quality of translation? Can you recognize the style of the text, that sounds unusual or strange? It is certainly not the spelling, ensuring the software. But it could be grammar mistakes, his false expressions, the wrong tone or style. It might be words that you would not use in the context of a blog entry about the quality of automated translations from translations performed by people. They can form their own opinion.

Language is more than words?
Although machine translation is getting better, she has not already done, according to latest findings from the industry made the leap from writing level of a third-grader to that of a schoolboy. The reason is simple: words are essentially metaphors for ideas. If the idea behind the words of the people who speak them (or from the machines that are going to translate them) do not understand is the juxtaposition of different word makes little sense. While they are heard but not understood. Make hand movements as another example of that language goes far beyond words. Many people emphasize their words when speaking, using gestures and move their hands in space, as if they pretend imaginary objects or draw pictures. With all these vivid gestures are in fact metaphors for both the speaker and the listener will help you grasp the meaning of words. When translating a text from one language to another is done basically the same, only with different words. So you can play the same message in another language, you have to really understand what is being said and this is then transferred into a new cultural context. Therefore it is important to work with translators, both native speakers in the target language, as well as experts in the respective field of expertise.

Another example, that language is more than words, I recently experienced when I was invited to participate in teaching my son and listen to his lecture on the life story of Blackbeard, the notorious pirate. First he read from his notes for a while, and all were quiet and listened. But when he turned the page to read more, he noticed that he was missing the second page, and he froze. He looked up and told the others that he lacked one page – and then he just started telling the other of Blackbeard’s life. Blackbeard died after only 5 (five!) Gunshot wounds and 20 slashes. It was as different as day and night – only to hear him read his notes aloud and then see how he simply told them what he knew about the unfortunate pirates. It was so much easier for the audience to follow his impromptu speeches, than listen to him while reading aloud of his presentation. This experience was an important lesson for me in view of the fact that language is so much more than words. What matters is understanding.

Is it good enough?
Transferred to the translation means, if the translator, or in this case googleTranslate, do not understand exactly what I want to say in this blog post are also the ideas are not taught.Nevertheless, the core may be brought over statements. I hope that you managed to pick out, despite a poor translation of the essentials. Under the circumstances, is “good enough” for certain internal communications within a global company, for articles, e-mail and to pure information, but can not decide for sure good enough for your customers in other countries – customers a day on or whether they buy from you rather be with a company that speaks their language.